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andré puchta
 
 
 

Als Schröder in der Post lag

Während der Ausbildung und danach raste ich als freier Mitarbeiter für die regionale Tageszeitung Frankenpost von Gartenfest zu 90. Geburtstag und berichtete für 38 Pfennige pro Zeile aus der Heimat.

Von meinem ersten Lehrlingsgehalt kaufte ich mir 1998 eine Spiegelreflexkamera. In besonderer Erinnerung bleibt mir ein Termin im fränkisch geprägten Süden Thüringens.

Da stand er nun, der Bundeskanzler. Im Rahmen seiner Sommerreise durch Ostdeutschland besuchte Gerhard Schröder am 21. August 2000 die Spielzeugstadt Sonneberg. Bürgermeisterin Sibylle Abel überreichte ihm als Geschenk einen großen Teddy von Plüti und nach der obligatorischen Eintragung in das Goldene Buch wechselte der Tross ins Festzelt.

 
 

Foto: Privat

 
 

Vier Monate nach dem Tod meines Vaters war ich für jede Ablenkung dankbar. So drängelte ich mich an gefühlten 3.000 Genoss*innen vorbei ganz nach vorne, um den Politikzirkus im aufgeheizten Zelt aus nächster Nähe zu erleben. Man sah Schröder die hohen Temperaturen an und er schwitzte sich durch den Abend – mit einer Energie und Geschwindigkeit, die mich zugegebener Weise sehr beeindruckte.

Meine silberne Canon EOS 500N leistete gute Arbeit und es entstand eine von vielen Momentaufnahmen, die ich während meiner Zeit als freier Mitarbeiter der Heimatzeitung abbildete. Sechs Wochen nach dem Sonneberg-Abend flatterte ein großer Umschlag aus Berlin ein. Absender: Der Bundeskanzler. Darin das Motiv mit persönlichen Zeilen und „den besten Wünschen.“ Eine echte Überraschung. Cooler Typ, dachte ich mir!

In mir wuchs der Wunsch, auch selbst zu gestalten und mich politisch für meine Heimatgemeinde und die Region zu betätigen. Renate Schmidt war es schließlich, die mich nach einem persönlichen Treffen fürs Mitarbeiten begeisterte. Bereits im Oktober 2000 übernahm ich von Alexander Eberl den Vorsitz des Juso-Kreisverbandes Hof-Land.

Bei den Bayerischen Kommunalwahlen am 3. März 2002 kandidierte ich mit 18 Jahren erstmals für den Gemeinderat, erzielte auf der Liste der SPD und Unabhängigen das fünftbeste Stimmenergebnis von insgesamt 84 Kandidat*innen (1.068 gültige Stimmen von 1.302 Wahlberechtigten) und rückte von Listenplatz zehn auf Rang vier vor.

Du hast Fragen, Wünsche, Anregungen oder konstruktive Kritik? Dann schreib mir eine E-Mail.

 
 
 
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