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andré puchta
 
 
 

Mit dem PR REPORT als Magazin für alle Kommunikator*innen sprach ich in der Ausgabe 01/2017 über meinen vielfältigen und spannenden Aufgabenbereich am Friedrichstadt-Palast in Berlin, drei Trilliarden Fotos und neue Wege in der Kommunikation.

Von Thomas Scharfstädt

Nach der deutschen Wiedervereinigung sah der Friedrichstadt-Palast, 1984 als letzter großer Prachtbau der DDR errichtet, einer unsicheren Zukunft entgegen. Heute lockt Europas größter und modernster Show-Palast mit der weltgrößten Theaterbühne jährlich rund 700.000 Besucher*innen an die Spree. Dafür, dass die Begeisterung über die von Medien, Publikum und
Theaterkritiker*innen bejubelten, hochkarätigen
Produktionen und Gastspiele immer mehr Besucher*innen aus aller Welt an die Friedrichstraße 107 zieht, sorgt eine breit aufgestellte und moderne
Unternehmenskommunikation mit kreativen Ideen.

Der 2015 von Intendant Dr. Berndt Schmidt zum Direktorat angehobenen Kommunikationsabteilung unter Leitung von André Puchta gehören drei Mitarbeiterinnen an, die bei Bedarf von Freelancer*innen sowie einer PR-Agentur unterstützt werden. „Unser Aufgabenbereich ist breit gefächert. Wir richten uns einerseits an die breite Bevölkerung und unsere Besucher sowie andererseits an die rund 300 Mitarbeiter*innen des Palastes. Zur klassischen PR kommen die Bereiche Public Afairs und Social Media hinzu.“

Letztere spielen in der Klaviatur der Palast-Kommunikation eine zunehmend wichtigere Rolle, so Puchta:„Hier verändert sich sehr viel und beispielsweise
haben Selfies der Besucher*innen aus dem Saal oder backstage für uns heute ein fast ebenso starkes Gewicht
wie das geschriebene Wort in Pressemitteilungen
und Artikeln. In manchen Fällen ist es sogar wichtiger.“

 
 

Foto: PR REPORT | 01/2017

 
 

Deshalb gehen Puchta und sein Team immer wieder neue Wege, wenn es darum geht, auf interessante Art Geschichten zu erzählen und die Neugier des Publikums auf aktuelle Shows oder Aktionen des Friedrichstadt-Palastes zu lenken. „Im Sommer 2016 haben wir beispielsweise Instagramer aus ganz Deutschland eingeladen. Sie schossen gefühlt drei Trilliarden Fotos
mit ihren Smartphones. Zwei der Motive wurden im November in Hamburg mit dem PR-Bild-Award ausgezeichnet und Tausende Male auf den digitalen
Kanälen geteilt und kommentiert.“

Während in vielen kulturellen Einrichtungen das Knipsen von Selfies eher als „No go“ angesehen und als
störend empfunden wird, integriert man im Palast dieses Grundbedürfnis der Generation Smartphone gezielt. „Die PR in einem Theater wie dem Friedrichstadt-Palast folgt eben anderen Notwendigkeiten und Grundsätzen
als in einem Museum oder einer öfentlichen Dienststelle“, so Puchta.

Ein wichtiges Anliegen der Kommunikation ist es, nicht nur mit spektakulären PR-Aktionen zu unterhalten. Man will auch Position beziehen und Farbe bekennen, wo es vielleicht auf Widerspruch stößt: „Künstler*innen und Artist*innen stehen, wie wir alle in diesem Theater, für Kreativität und Pluralität. Aus diesem Grund fördert
der Palast Vielfalt und Toleranz. Wir engagieren uns im Berliner Toleranzbündnis sowie im Bündnis gegen
Homophobie.“

Als Bühne des Landes Berlin initiierte der Palast im vergangenen Jahr die „Colours of Respect“ als unabhängiges, politisch neutrales Statement gegen
Diskriminierung von Lebensentwürfen. Für ein großes, durchaus kontroverses, Medienecho sorgte etwa 2014
die Entscheidung, zu Premieren keine Botschafter*innen mehr aus Ländern einzuladen,
die von Staats wegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminieren.

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