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andré puchta
 
 
 

Vom Baumarkt zur PR

Wäre es nach meinem Vater gegangen, so stünde ich heute unbeholfen hinter der Werkbank, wild gestikulierend im Autohaus oder erfolgreich unbegabt als Elektriker zwischen zwei Stromschlägen. Doch das Leben schreibt nicht die Regie – vielmehr sind es viele kleine Puzzleteile, welche dir deinen Weg zeigen. Aber von vorne:

Meine Großeltern betrieben Zeit ihres Lebens eine Bäckerei. Bei jedem Besuch galt: Das Plundergepäck muss weg, ebenso der Streuselkuchen und die leckeren Creme-Törtchen. Die Cake-Fashion-Week war ein Festmahl fürs Auge, sorgte aber auch dafür, dass meine Freude am leckeren Zeug rasch abnahm.

 
 

Foto: Privat

 
 

So zogen die Jahre ins Land und mein Opa hätte mir gerne die Bäckermütze übergeben. Mein Onkel übernahm, bekam eine Mehlallergie, schloss letztendlich den Laden und schulte zum Detektiv um. Dieser Kelch war also an mir vorübergegangen. Doch wo sah ich mich beruflich? Irgendwas mit Medien? Dazu fehlte mir das Studium. Irgendwas mit Menschen? Da gab es zu viele Möglichkeiten.

So stand ich wenig später in der neu eröffneten Halle einer deutschen Baumarktkette und mimte den motivierten Azubi-Anwärter. Frei nach dem Motto ,,Ob Hammer oder Schleifer, Beratung voller Eifer“ startete ich im September 1998 in meine Lehre. Gemeingefährlich steuerte ich den Gabelhubwagen durch die Gegend, brachte den Rasentrimmer ohne Spule an den Mann, schnitt die Trittschutzdämmung schief und verkaufte – nach bestem Wissen und Gewissen – den schließlich falschen Spültisch-Siphon an den Kunden.

Meine zwei linken Hände begleiteten mich treu und ergeben durch drei Jahre steten Heimwerker-Lebens. Schnell bemerkte man, dass ich von Bohrmaschinen keine Ahnung habe. Aber ich hatte das Talent, die Dinger gut zu verkaufen. Mit den Leuten sprechen und ihnen die Geschichte vom Wolf zu erzählen, wenn es mal wieder mit der Produktkenntnis haperte, das war mein Ding.

Es war eine schöne und lehrreiche Zeit. An dieser Stelle ein ausdrückliches Dankeschön an meinen ersten Arbeitgeber. Er ermöglichte die Teilnahme an Berufswettkämpfen, honorierte das Engagement seiner Azubi und schickte uns zu mehrtägigen Fortbildungen. Mit meinem damaligen Chef und Ausbilder stehe ich bis heute im Kontakt – wir feiern am gleichen Tag unseren Geburtstag!

Vom Einzelhandel in die Medien- und Kommunikationsbranche war es noch eine lange Reise. Nun aber stand für mich fest: Dort möchte ich hin und bleiben.

Du hast Fragen, Wünsche, Anregungen oder konstruktive Kritik? Dann schreib mir eine E-Mail.

 
 
 
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